Täglich grüßt das Bier!

Bier im Alltag

Kein Bier vor vier und dann aber frei nach Laune? Wann ist Bier im Alltag ratsam, wann nicht? Und in welchen Mengen?

Ob auf Feiern, in der Kneipe, zum Essen oder am Feierabend – Bier geht immer! Es ist seit jeher fast schon als ein Grundnahrungsmittel angesehen und in unserem kulturellen Selbstverständnis fest verankert. So vielseitig es in Geschmack und Sorte daher kommt, so verschiedenen sind die Situationen in denen vor allem wir Deutschen es gerne trinken. Doch von bunten Abenden und Partys mal abgesehen: Wann ist Bier im Alltag ratsam, wann nicht? Und in welchen Mengen?

Grundsätzlich ist was dran, an der Weisheit "Bier ist gesund, sagt der Arzt!". Wichtig ist hierbei jedoch die Menge, selbst bei regelmäßigem Konsum. Ein Bier am Abend ist rein von der Alkoholmenge her unbedenklich. Bier ist ein Naturprodukt und enthält daher wichtige Mineralien und Spurenelemente, die den Körper stärken können. Bleibt es bei geringen Mengen, überwiegen die positive Wirkung des Bieres. Der Hopfen im Bier wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Vergleichbar ist diese Wirkung wie die von manchen Teesorten oder auch Wein. Zudem kann Bier bei mäßigem aber dennoch auch regelmäßigem Konsum das Herzinfarktrisiko senken. Unterm Strick ist also das bekannte Feierabendbier ungefährlich – aber nur wenn es auch dabei bleibt! Eine Abhängigkeit kann zwar durch kleine Mengen entstehen, aber wer ohne vermissenden Schmerz auf das Feierabendbier verzichten kann, darf hier beruhigt sein.

In gewissen Situationen des Alltags ist jedoch Achtung geboten, denn selbst Bier bleibt in manchen Momenten doch besser im Kühlschrank. Nicht selten wird nach sportlicher Betätigung statt zum Wasser zum kühlen Blonden (oder Dunklen) gegriffen. Wo alkoholfreies Bier als isotonische Erfrischung sogar gut für den Körper sein kann, ist ein „normales“ Bier jedoch Gift. Um Alkohol abzubauen, wird dem Körper Wasser entzogen und genau daran mangelt es ihm bereits nach dem auslaugenden Sport. Doch dehydriert das Bier den Körper nicht nur, es hemmt zudem die Herstellung bestimmter Wachstumshormone, die für die Regeneration der Muskeln essentiell sind.
Vorsicht ist im Sommer an besonders sonnigen Tagen geboten. Am Mythos, dass Biertrinken in der Sonne schneller betrunken macht, ist tatsächlich etwas dran und zwar aus demselben Grund wie beim Sport. Der Körper verliert durch das Schwitzen Wasser, der Alkohol entzieht ihm zusätzliche Flüssigkeit und dadurch ist eine bestimmte Alkoholkonzentration im Blut schneller erreicht. Zudem ist das Kreislaufsystem jetzt eher angegriffen und es kommt zu Schwindel.

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