Bier des Monats Juni 2020:
Glocken Hell

Ein Bier der Meisterklasse!

Lieferung: 24.06. - 30.06.2020

Ein typisches Thüringer Helles, welches maßvoll in Hopfung und Alkoholgehalt als ideales Getränk zur deftigen Thüringer Rostbratwurst passt.

Vereinsbrauerei Apolda GmbH
Tradition seit 1440

Apolda, die Glockengießerstadt im Nordosten Thüringens, blickt auf eine fast 900-jährige Geschichte zurück. Dominante des Stadtbildes im 12. Jahrhundert war die weithin sichtbare Burg, die ebenso wie die Stadt seit dem Jahre 1123 durch landesherrliche Verleihung und Gerichtsbarkeit im Besitz der Familie von Vitzthum war. Im sogenannten "Roten Buch" aus dem Jahre 1440 findet das Bierbrauen bereits Erwähnung. Laut Erbzinsbuch von 1548 besaß der Burgherr das einzige Brauhaus in Apolda. "Niemand anders darf in Apolda ein Brauhaus halte, ausgeschlossen der von Vitzthum. Darauf gibt ein Jeder, der da braut, zween Scheffel Malz Apoldaer Maß und sechs Groschen Braugeld."

Es ist historisch belegt, dass die "Vereinsbrauerei" die wohlgeordnete Nachfolgerin der braugewerblichen Rechte des Schlossgutes und der Stadt Apolda von mindestens dem Jahre 1440 an geworden ist. Durch den Erlass einer besonderen Brauordnung im Jahr 1649 erreichten die Vorstädter eine größere Berechtigung, da sie von da an mit den Innenstädtern gemeinsam um das Brauen losen durften.

Ein erneutes Privileg vom 14. Februar 1710 erlaubte den Vorstädtern soviel Bier zu brauen wie die Innenstädter und der Rat zu Apolda wurde verpflichtet, "sowohl von den In- als von den Vorstädtern und zwar wechselweise das Bier in den Ratskeller zu nehmen." Von dieser Zeit an vereinigten sich zunächst die brauenden Innenstädter zu einer Gesellschaft, die Vorstädter folgten diesem Beispiel wenig später ebenfalls zu einer Braukommune. Beide Gesellschaften entwickelten sich bis zum 1. Oktober 1887 parallel und firmierten bis dahin unter den Namen "Städtische Braugesellschaft zu Apolda, Karl Kürschner & Co." und "Brauerei Gebr. Bohring". Die Umsätze waren im Jahr 1887 annähernd gleich. Am 1.Oktober 1887 erfolgte im Handelsregister die Vereinigung beider Brauereien zur "Vereinsbrauerei Apolda AG".

1904 erreicht das Unternehmen als AG mit 43.200 hl Fass- und Flaschenware seinen höchsten Bierausstoß. 1948 wird auf Anweisung der sowjetischen Militäradministration am 1. Juli das Unternehmen in Volkseigentum überführt. Ein Jahr später, im Gründungsjahr der DDR, werden 16.910 hl Bier und 7.000 hl alkoholfreie Getränke produziert. 1968 beginnt die Herstellung des "Apoldaer-Dominator-Spezial".

1977-83: Das hohe qualitative Niveau des "Dominator" berechtigt die Vereinsbrauerei zum Export von Flaschenware in die Länder Bulgarien, später Rumänien und Ungarn. 1986 erhält das "Dominator-Export" die Goldmedaille. 1990: Anlässlich des Apoldaer Zwiebelmarktes findet nun alljährlich der "Große Bockbier-Anstich" im Festzelt der Vereinsbrauerei statt, hier geben sich Gerstensaft, Blasmusik und Gemütlichkeit ein zünftiges Stelldichein. Am 31. Mai 1991 erfolgt die Privatisierung des Unternehmens.

1998 erreichen die Apoldaer mit einem Bierausstoß von 94.000 hl fast wieder das Jahres-Spitzenniveau aus DDR-Zeiten.

Heute

Die Gründe für den bestehenden Erfolg der Brauerei sieht der Geschäftsführer in zwei Bereichen: Man habe sich sowohl im Marketing als auch in der Qualität der Produkte verbessert. Ganz allgemein sei eine Verbraucher-Tendenz zurück zu den Produkten aus der eigenen Region festzustellen. Projahn: "Es gibt eine deutliche Rückkehr zur Regionalität." Ein großes Plus der Apoldaer Bierspezialitäten sind der regionale Ursprung ihrer Rohstoffe: Der Hopfen stammt aus dem Saaleland, die Hefe aus einer eigenen Hefezuchtanlage im Betrieb.

Das Angebot der Apoldaer Bierspezialitäten ist ausgesprochen vielseitig. Gemein ist allen Sorten, dass nicht nur einheimischer Hopfen aus der Elbe-Saale-Region, sondern auch ausgewählte Malze aus thüringischer Sommergerste verwendet werden. So verschieden wie die Geschmäcker sind auch die Anlässe, zu denen ein kühles Bier getrunken wird.

Weitere Bierspezialitäten von Vereinsbrauerei Apolda GmbH

Pils Spezial Domi

Der Klassiker unter den Apoldaer Bieren ist mit seiner ausgewogenen Hopfenfrische besonders vollmundig und feinwürzig im Geschmack. Dieser harmonische Genuss zusammen mit der goldgelben Farbe prägt das traditionsreiche „Domi“ zu einem äußerst beliebten und appetitlichen Getränk.

Glockenpils

Beste einheimische Rohstoffe und edelste Braukunst verleihen dem Apoldaer Glockenpils seine typische Frische mit fein gehopftem Geschmack. Der Bierliebhaber mit ausgeprägtem, feinem Geschmack schätzt besonders die dezente Bittere an diesem Pils.

Der Superior Taste Award vom International Taste and Quality Institute in Brüssel ist der „Michelin-Führer für Lebensmittel“. Wir haben zum Test unser Produkt Apoldaer Glockenpils eingereicht und mit 3 Sternen die höchste Qualitätsstufe bei der Preisverleihung zum dritten Mal bekommen.

Tradition

Der vollmundige Geschmack und die rötlich dunkel schimmernde Farbe werden durch die Verwendung ausgewählter Spezialmalze erreicht. Das naturbelassene „Tradition“ zeichnet sich auch durch schonende Filtrationsverfahren sowie einen feinporigen, caramelfarbenen Schaum aus.

Schwarzer Esel

Der Schwarze Esel ist ein malzaromatisches, liebliches und süffiges Schwarzbier. Der Einsatz von dunklen Spezialmalzen gibt dem Bier seine kräftige Farbe und das leichte Röstkaffee-Schoko-Aroma. Abgerundet wird das Geschmackserlebnis durch den dezenten Einsatz eines hochwertigen Thüringer Hopfens.

Hefeweizen Hell

Das naturtrübe, helle Weizenbier erhält durch feine Hefe und beste einheimische Rohstoffe einen leicht fruchtigen Geschmack und eine besondere spritzige Frische.

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