Bier des Monats März 2019:
Schlappeseppl Weißbier Dunkel

Weißbier hat seinen Namen vom „weißen“ Malz, dem Weizenmalz, und war schon früher eine herausstechende Variante zu den damals üblicherweise dunklen Bieren.

Lieferung: 22.-29. März 2019

Da ist es naheliegend, dass sich unsere experimentierfreudigen Brauer auch mit einem Quäntchen Humor an die Entwicklung eines dunklen Schlappeseppel Weißbieres machten. Der harmonisch weiche Körper unseres Bieres trifft auf Röstaromen mit einer Tiefe, wie sie in einem spritzigen hellen Weißbier nicht zu finden ist. Auch die Genießer unterscheiden sich: So ist der Liebhaber heller Weißbiere der agile, dem schnellen Leben zugeneigte Mensch, während ein Fan des „Schlappeseppel Weißbier dunkel“ eher entschleunigt und tiefschürfend wirkt. Aus den jeweiligen menschlichen Eigenschaften und Stimmungen ergeben sich die Präferenzen für eines dieser Biere. Die weich moussierende Kohlensäure ist es, die ein Weißbier spritzig hält. Damit die feinen Perlen einen möglichst langen Weg nach oben haben, hat unser Weißbierglas eine schlanke Form bekommen. Dank der sich nach oben verbreiternden Öffnung können sich die Duftaromen besonders gut entfalten.

Brauerei Schlappeseppel
Bier für den König

Man schreibt das Jahr 1631. König Gustav von Schweden nimmt die Stadt Aschaffenburg ein. Während im Schloss Johannisburg schon die Vorbereitungen für die königliche Hofhaltung getroffen werden, muss man feststellen: In den Fässern ist kein einziger Tropfen Bier.

Mitten im 30-jährigen Krieg sind auch die letzten Quellen versiegt. Rasch ist ein Heermann gefunden, der die Kunst des Bierbrauens versteht. Von höchster Stelle erhält er die Order, für seine Majestät König Gustav Bier zu brauen. Der Soldat Joseph Lögler, wegen einer Kriegsverletzung „der lahme Seppel“ genannt, löst seine Aufgabe meisterhaft.

Das Schlappeseppel ist geboren.

Als die schwedischen Truppen abziehen, bleibt Lögler seinem Metier treu. Er schließt sich nicht mehr dem Heerestross an, sondern wird ein sesshafter Fassbender und Brauer. Sein Beiname „der schlappe Seppel“ bleibt im Volksmund lebendig.

Chronik Meilensteine

Am 1. Mai 1795 übergibt Franz Jakob Löchler, ein Nachfahre des schwedischen Soldaten, das Anwesen an Adam Löchler. Ihm wird ein solch hervorragendes Zeugnis ausgestellt, dass ihn der Kurfürst zum kurfürstlichen Fassbender und "Zerevisiarius" (Bierbrauer) bestellt.

1803 verleiht der Kurfürst Karl Theodor von Dalberg der Brauerei Schlappeseppel die Braugerechtsame auf die Dauer der Ewigkeit.

1999 übernimmt die Eder & Heylands Privatbrauerei die Schlappeseppel Brauerei als eigenständiges Tochterunternehmen. Mit Einführung des Schlappeseppel "Special" in der Bügelverschlussflasche beginnt der Siegeszug der Marke. Seither gehören die Schlappeseppel- Biere zu den meist ausgezeichneten Bieren Deutschlands.

Weitere Bierspezialitäten von Brauerei Schlappeseppel

Schlappeseppel Kellerbier

Namensgebend für Schlappeseppel Kellerbier ist die Abfüllung ohne Filtration direkt aus dem Lagerkeller. Der Schaum ist fest und feinporig. Der Antrunk ist angenehm süffig und malzig. Die Hefe dominiert hier. Im Mittelteil kommt der Hopfen dazu und gibt dem eine angenehm herbe Note. Der trockene Abgang überzeugt und so erlebt man mit dem Schlappeseppel Kellerbier einen wirklich runden Biergenuss.

Schlappeseppel Pils

Ein goldhelles Bier mit einem schlanken Trunk, da der Schwerpunkt nicht auf einem breiten, vollmundigen Malzgeschmack liegt, sondern in der ausgesprochenen Betonung des Hopfen- und Bittergeschmacks. Diese Kräuter- bis zitronigen Aromen des Hopfens werden sowohl vom Gaumen als auch der Nase im Zusammenspiel erfasst. Beim itqi-Wettbewerb in Brüssel wurde das Pils mit 2 Sternen ausgezeichnet.

Schlappeseppel Export

Als echte bayerische Bierspezialität unterscheidet das Export sich von allen "Lagerbieren" und dem üblichen "Bayerisch Hell" durch einen vollmundigen, malzaromatischen Geschmack, mit einem ausgeprägten Körper. Eine Besonderheit bei Schlappeseppel Export ist die Verwendung von feinem "Aromahopfen", der alle Geschmacks- und Geruchssinne harmonisch einbindet.

Schlappeseppel Helles

Der Bierstil Helles ist gar nicht so einfach zu brauen. Die Parameter für diesen Bierstil lassen nicht viel Spielraum und viele Brauer scheitern an einem guten Hellen. Nicht jedoch die Schlappeseppel Brauer, die hier eine besonders gelungene Interpretation ins Glas zaubern. Dieses Bier setzt Maßstäbe und wurde zurecht beim Meiningers Craftbeer Award mit der Goldmedaille ausgezeichnet!

Schlappeseppel Sepplsche

Unser Seppelsche in der Bügelverschlussflasche mit dem Plopp wird mit besonderen Malzen gebraut. Die Spezialmalze erhalten bereits beim Darrprozess (Trocknung nach der Keimung) einen karamellisierten Anteil. Diese feinen Karamellnoten finden sich als harmonische Aromen in der Qualität des fertigen Bieres wieder. Im Ergebnis ein bernsteinfarbenes, vollmundiges, ausgewogenes Bier.

Schlappeseppel Naturradler

Schlappeseppel Natur-Radler ist eine natürliche Komposition – mit echtem Zitronensaft und einem Hauch Orangensaft, verfeinerter trüber Limonade und hefetrübem Schlappeseppel Kellerbier. Dieser Mix gibt unserem Natur-Radler seine einzigartige Geschmacksnote, die sowohl natürlich-fruchtig als auch „bierig-echt“ anmutet. Ein besonderer Durstlöscher mit wenig Alkohol – erfrischend anders.

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