Bier des Monats Oktober 2018:
Ainpöckisch Bier 1378

Etwas Karamell, frisches Brot, Nüsse, aber auch Zitronengras und Orange – der vorherrschend noble Hopfen trifft auf fruchtige Hefenoten und bietet damit ein Geschmackserlebnis der besonderen Art

Lieferung: 04.-11. Oktober 2018

Eines, das mit seinem weichen Mundgefühl und fein ausklingender Hopfenbittere im Nachtrunk bereits seit Jahrhunderten die Biergenießer begeistert. Auch optisch ist es eine Augenweide durch seine honiggelbe Farbe, aufgehellt durch eine kräftige Hefetrübung und gekrönt mit schneeweißem Schaum. Das intensiv-spritzige Ainpöckisch hat einen ausgeprägten Bockbier-Charakter, der bereits Martin Luther begeistert hat. Noch heute wird es nach traditioneller Rezeptur in Einbeck gebraut und ist ein Genuss für besondere Anlässe.

Einbecker Brauhaus AG
Brautradition

Bereits im 14. Jahrhundert ist der Bierhandel für die Stadt Einbeck bedeutungsvoll. Jeder Einbecker Vollbürger hat das Recht, Bier zu brauen. 700 Brauherren gibt es. Der Rat der Stadt kauft die Überproduktion auf und sorgt für deren Vermarktung im gesamten deutschen Raum und im Ausland – von Amsterdam im Westen bis Reval im Osten.

Die älteste noch vorhandene Rechnung über den Verkauf von 2 Tonnen Einbecker Bier nach Celle ist auf den 28. April 1378 datiert.

Im April 1521 erhält Martin Luther auf dem Reichstag zu Worms einen Krug Einbecker Bier von Herzog Erich und lobt es mit den Worten: „Der beste Trank, den einer kennt, der wird Einbecker Bier genennt“.

1616 bestehen in Einbeck 742 Bürger-Brauhäuser. Heute noch kann man an den großen Toreinfahrten der Bürgerhäuser sehen, wo gebraut wurde.

Im Jahre 1794 werden die Einbecker Braurechte zusammengefügt und als Gemeinschaftsbrauerei die "Städtische Brauerei" errichtet.

1851 wird in der Einbecker Dampfbierbrauerei das erste Bier in Flaschen abgefüllt. Und von Anfang an gibt es die „Original Einbecker Flasche“. Diese hat sich seitdem nicht verändert und ist eines der Wahrzeichen des Einbecker Brauhauses.

1967 wird die Einbecker Brauhaus AG gegründet.

Heute

Die Brauerei zwischen Papenstraße und Hägermauer in der Einbecker Innenstadt ist derzeit eine große Baustelle. Das Unternehmen investiert bis 2017 insgesamt rund 15 Millionen Euro, vor allem am Stammsitz. Dort entsteht eine stützenfreie Verladehalle mit einer Spannweite von 40 Metern, in der die Gabelstapler frei agieren können. Die neue Palettierung- und Verpackungsanlage in der Verladehalle ist seit Ende 2014 betriebsbereit sein.

Die neue zusätzliche Flaschenabfüllung schafft 30.000 Flaschen pro Stunde und ergänzt die bisherige Flaschenabfüllung, die 60.000 Flaschen pro Stunde schafft. Das Unternehmen will damit die Zeiten minimieren, in denen Etiketten und Flaschen umgerüstet werden müssen, weil eine andere Sorte abgefüllt wird.

Die neue Fassabfüllung können Brauerei-Besucher hinter Glas beobachten, bevor sie bei Führungen im ebenfalls neuen Brauhaus-Fan-Shop ankommen.

Das Einbecker Brauhaus macht aber nicht nur durch Baumaßnahmen auf sich aufmerksam: Seit .August 2014 ist mit dem Einbecker Kellerbier die 13. Einbecker Biermarke im Handel.

Weitere Bierspezialitäten von Einbecker Brauhaus AG

Einbecker Winter-Bock

Schaum wie Schnee krönt den rötlich-dunklen Kupferton des Winter-Bocks, der das Aroma gebrannter Mandeln mit einem leichten Stachelbeeraroma harmonisch verbindet. Der Körper des Doppelbocks ist kräftig und wirkt mit ausgeprägter sowie ausgeglichener Bittere im Nachtrunk. Das malzbetonte Aromaprofil entfaltet sich optimal bei einer Trinktemperatur nicht unter 10 Grad Celsius.

Einbecker Ur-Bock Dunkel

Dunkles Gerstenmalz verleiht dem Bockbier seine satte Mahagoni-Farbe. Seine süßen Röstaromen mit Schokolade- und Vanillenoten verbinden sich mit einer intensiven Hopfenbittere zu einem wärmenden vollen Geschmack.

Einbecker Ur-Bock Hell

Pfirsichgelb glänzend mit einem Duft nach Sommerwiese! Seine würzige Frische entfaltet das „Bier der Biere“ durch süßliche Malznoten, die im Abgang durch eine angenehme Bittere abgerundet werden.

Einbecker Export Ur-Bock

Ein echtes Export-Bier darf sich eigentlich nur so nennen, wenn es auch um die Welt gereist ist. Und das kann das Export Ur-Bock des Einbecker Brauhauses mit Fug und Recht behaupten. Das Einbecker Bier wurde von der Hanse ins Baltikum und nach Italien verschifft – und sogar nach Bayern transportiert. Schon im Jahr 1851 wurde Export Ur-Bock mit ganz besonderem Hopfen für einen kräftigen, einzigartigen Geschmack und mit etwas stärker eingebrautem Sud hergestellt. Dieses in aller Welt begehrte Bier wurde indiesem Jahr als Sondersud neu eingebraut. Der Genuss des Einbecker Export Ur-Bock ist ein Privileg.

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