Bier des Monats November 2018:
Hofmühl Hell

Hellgelb leuchtend, von einer feinporigen Schaumkrone bedeckt.

Lieferung: 08.-12. November 2018

Im Duft mischen sich sowohl hopfige als auch malzaromatische Noten. Im Antrunk bestätigt sich die sehr gefällige und bekömmliche Balance von Hopfen und Malz. Die Rezenz ist süffig erfrischend. Einen kurzen Moment scheint die würzige Note an Fahrt zu gewinnen. Im Nachtrunk ist die Balance aber wieder voll da und man sehnt sich nach dem nächsten Schluck. Fazit: Dieses klassische urbayerische Bier will nur eines, es will fließen!

Privatbrauerei Hofmühl GmbH

Eichstätter Braukunst – seit 1492

Im Jahr 1492 durch den Eichstätter Fürstbischof Wilhelm von Reichenau gegründet, blieb die Brauerei über 300 Jahre lang in fürstbischöflichem Besitz. 1803 führte die Säkularisation zur Verstaatlichung der Brauerei. Zu den Besitzern gehören u.a. Ferdinand von Toscana und die Herzöge von Leuchtenberg. Im Jahr 1855 verkauften die Fürsten von Leuchtenberg das Fürstentum Eichstätt und damit die Brauerei Hofmühl an das Königreich Bayern. Die abgewirtschaftete Brauerei wurde 1860 an den Brauer Michael Gutmann verkauft. Seine Tochter Creszentia heiratete 1876 Johann Baptist Emslander, Kommerzienrat aus Weihenstephan. Seitdem ist die Brauerei in Besitz der Familie Emslander. Bis 1970 wurde sogar eine eigene Mälzerei betrieben.

"Genuss ist unser Bier: Wir wollen den Kundenwunsch nach ausgezeichnetem Biergenuss maximal erfüllen. Und dabei als modernes Privatunternehmen eine der innovativsten und umweltfreundlichsten Brauereien Deutschlands und Vorzeigebetrieb der Region sein."
(Stephan Emslander, Brauereiinhaber)

Mit einer gewaltigen Sonnenkollektoranlage und einem eigenen, gasbetriebenen Blockheizkraftwerk setzt die Privatbrauerei Hofmühl Akzente. Sie zählt zu den ersten Solarstrom-Bierbrauereien der Welt. Durch Einsatz der Sonnenenergie werden jährlich 80.000 Liter Heizöl eingespart. Die Brauerei Hofmühl darf das von der Solarbier Innovations- und Marketing-Gesellschaft in Pfaffenhofen vergebene Siegel "Solarbier" verwenden.

Doch auch biertechnisch geht Hofmühl "craftige" Wege. So wird mit einer "Hopfenkanone" dem frisch gebrauten Pils direkt nach dem Sieden noch eine Extraportion Hopfenaroma zugegeben, Aroma, das sich üblicherweise beim Kochen verflüchtigt. Jetzt wird die noch heiße Würze durch einen Filter voller Hopfen "geschossen".

Weitere Bierspezialitäten von Privatbrauerei Hofmühl GmbH

Hofmühl Dunkel

Der dunkle, schokoladenfarbige Klassiker ist pikant würzig. Röstnoten, Aromen von Kastanien, Schokolade und Kaffee bestimmen den Geruch und Geschmack des Bieres. Der Nachtrunk ist kräftig, kernig und und malzbetont.

Hofmühl Kellerbier

Diese Sonderabfüllung zum 100-jährigen Jubiläum der Hofmühl Flaschenbier-Tradition erinnert an die erste Abfüllung durch Johann Baptist Emslander um 1918. Bernsteinfarben und naturtrüb ist dieses unfiltrierte Märzenbier. Es dominiert ein karamellsüßes Aroma, das durch die Hefe eine frische und leicht fruchtige Note bekommt.

Hofmühl Wintermärzen

Goldgelb, glanzfein mit einem festen feinporigen Schaum ist dieses saisonal angebotene Bier ein klassisches Märzen. Feine brotige und karamellige Noten bestimmen das Aromenprofil. Die leichte und etwas grasige Hopfenbittere beschwert dem Wintermärzen einen angenehmen Nachhall.

Hofmühl Weissbier

Der feinporige Schaum steht sehr fest auf dem hefetrüben Weissbier. Malzige Süße und fruchtige Aromen der obergärigen Hefe bestimmen das Aroma. Vollmundig, weich und nahezu cremig, beschert das Weissbier einen fruchtig vollen Trinkgenuss.

Hofmühl Privat Pils

Goldgelb und strahlend glänzend steht das Bier unter einem üppigen Schaum. Würzig und leicht bitter im Antrunk tritt im Verlauf des Genusses eine leichte Malzsüße hinzu. Die eher weichen blumigen Hopfennoten und die leichte Malzsüße stehen für die Interpretation eines bayerischen Pilsbieres.

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