Bier des Monats Juli 2017:
Bubi Helles

Glückauf-Brauerei heimst Gold und Platin ein

Glück haben sie wohl auch, die Brauer der Glückauf-Brauerei Gersdorf, wenn sie für ihre tollen Bierkreationen mit Preisen überschüttet werden. Doch dazu kommt jede Menge Erfahrung und Wissen um die hohe Braukunst. Glück allein ist eine Eintagsfliege, doch die langjährigen Erfolge zeigen, dass in Gersdorf Großes geschieht.

So sind allen voran die Braumeister Lars Riedel und Gerd Griesbach für die hohe Bierqualität verantwortlich. Und wie es meist im Leben ist, steht hinter einem starken Mann auch eine starke Frau. In Gersdorf ist es die Brauereichefin Astrid Peiker. Sie ist die Kreative im Team und bringt immer wieder mit großer Begeisterung neue Ideen in die Runde, die erfolgreich umgesetzt werden. Ein Riesencoup gelang ihr mit Einführung des Gersdorfer Ale, einem herrlich frisch-fruchtigen Bier, dass beim Meininger Craft Beer Award auf Anhieb eine Platin-Medaille gewann und zudem zum „Bier des Jahres 2015“ gewählt wurde. Beim Meiningers International Craft Beer Award 2017 wurden die Glückauf-Brauerei-Spitzenbiere "Gersdorfer Heller Bock" (Gold), "Glückauf Bock Dunkel" (Platin) und das "Glückauf Schwarzes" (Gold) mit einer Medaille ausgezeichnet. Außerdem werden bei den jährlichen DLG-Prämierungen Goldpreise abgesahnt, die Zeugnis und Garant für die äußerst hohe Qualität der Biere aus Gersdorf sind. Der Kurs der Glückauf-Brauerei ist klar auf Erfolg gelegt und geht ungebremst weiter.

"Hinter unserem Erfolg steht ein Team von 35 Mitarbeitern. Wir sind alle mit Herzblut dabei."
Astrid Peiker

Der Mut Neues zu wagen wird belohnt. So wird das Gersdorfer Ale bei Wettbewerben mit Goldmedaillen gekrönt und sogar zum „Bier des Jahres“ gewählt. Und mit Bubi Helles zwitschert seit Frühjahr 2016 wieder ein neues Bier erfolgreich aus Gersdorf.

Für hunderte von Jahren war der Kanarienvogel ein prägendes Symbol für den Bergbau. Immer wenn die Kumpel die Grube zur Schicht betraten, war er dabei. Seine Aufgabe dabei war undankbar, denn verrichtete er erfolgreich seinen Dienst, so war dies auch gleichzeitig sein Todesurteil. Wie viele Leben der Kanarienvogel unter Tage gerettet hat, lässt sich heute kaum mehr nachvollziehen. Sicher ist nur, dass es sehr viele Kumpel gewesen sein müssen, die sich durch den selbstlosen Einsatz der Kanarienvögel rechtzeitig über Tage begeben konnten.

Diesem stets treuen Begleiter unserer Heimat hat die Glückauf-Brauerei Gersdorf nun ein Denkmal gesetzt. Auf das zukünftig alle Kanarienvögel in einer hellen Umgebung wachsen und gedeihen können und nur für einen kleinen Schluck des „BUBI HELLES“ noch manchmal freiwillig in die Dunkelheit einer Flasche zurückkehren wollen.

Bierstil: Helles
Alkohol: 5,0 Vol.-%

Glückauf-Brauerei GmbH Gersdorf
Frischer Gennuss seit 1744

1880 gründet Richard Hübsch die Glückauf-Brauerei in Gersdorf bei Hohenstein-Ernstthal. Er braut sein Bier mit Herz und Seele, nach den Prinzipien jahrhundertealter Braukunst und dem Reinheitsgebot von 1516. Mit 6 Personen werden zunächst 3.000 Hektoliter obergäriges Bier gebraut.

Bis 1930 steigt die Jahresproduktion auf 15.000 Hektoliter. Ab 1946 wird die Situation schwierig. Rohstoffmangel ist das größte Problem. 1949 wird die Brauerei Volkseigentum. Bei einer Kapazität von 30.000 Hektolitern brauen 23 Arbeitskräfte wegen des Rohstoffmangels nur 6702 hl. 1955, zum 75-jährigen Brauerei-Jubiläum, wird mit vielen Gästen gefeiert. Jahresproduktion: 26.229 hl Bier. Der Umsatz beträgt 2,480 Millionen Mark bei einem Gewinn von 176.000 Mark. Mittlerweile sind 70 Mitarbeiter am Erfolg beteiligt.

1968 wird die Glückauf-Brauerei Betriebsteil des neu gegründeten VEB Getränkekombinates Karl-Marx-Stadt. Eigentlich soll die Brauerei geschlossen werden, doch die guten ökonomischen Ergebnisse und die hohe Qualität des Bieres können dies verhindern.

1979 zählt die Brauerei 121 Beschäftigte, die 120.000 hl Bier produzieren. Am 1. Juli 1990 wird Renate Scheibner, die frühere stellvertretende Betriebsdirektorin, von der Treuhand als Geschäftsführerin eingesetzt. Bis zu ihrem Ruhestand Ende 2013 führt sie das Familienunternehmen erfolgreich im Sinne von Tradition und Moderne.

Seit 1. Januar 2014 ist Astrid Peiker alleinige Geschäftsführerin.

Weitere Bierspezialitäten von Glückauf-Brauerei GmbH Gersdorf

Gersdorfer Heller Bock

Dunkelgoldene Farbe. Kräftig malziger und frisch hopfiger Geruch. Der Körper ist vollmundig und weich. Malzaromen und Hopfennoten machen den Hellen Bock zu einem komplexen Trinkgenuss.

Bierstil: Heller Bock
Stammwürze: 16%
Alkohol: 6,3 Vol.-%

Glückauf Bock Dunkel

Dunkles Brot, Schokolade und Karamell sind die vorherrschenden Aromen des schokobraunen Bockbiers. Die Bittere ist gering, denn es dominieren die dunklen (Röst-)Malze.

Bierstil: Dunkler Bock
Stammwürze: 16%
Alkohol: 6,3 Vol.-%

Glückauf Schwarzes

Kastanienbraun. Röstaromatisch mit leichter Karamellsüße. Etwas Kaffee und Schokolade finden sich. Erdig, würzig und trocken erfüllt das Schwarze die Attri-bute eines sehr guten Schwarzbieres, das spritzig und feinherb süffig über die Zunge läuft.

Bierstil: Schwarzbier
Stammwürze: 11,8%
Alkohol: 4,9 Vol.-%

„Helles 1927“ 90 Jahre Sachsenring - Jubiläumssonderedition

Nur 30 Hektoliter der Sonder-Edition anlässlich „90 Jahre Sachsenring“ wurden abgefüllt. Das schwarze Etikett zeigt einen Motorradrennfahrer und die Jahreszahl 1927. In dem Jahr hatte das erste Rennen am Sachsenring stattgefunden. „Es ist ein relativ mildes Bier, es hat trotzdem 4,9 Prozent Alkohol“, sagt Braumeister Gerd Griesbach. Bei dem Bier haben die Gersdorfer zum ersten Mal einen Aufreißverschluss für 0,5-Liter-Flasche getestet. „Das sind quasi die Aufreißer vom Sachsenring“, witzelt Astrid Peiker.

Bierstil: Helles
Stammwürze: 11,5%
Alkohol: 4,9 Vol.-%

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